24. November 2012

A BURN OUT-CASE?

A BURN OUT-CASE?


1 September – 14 Oktober 2012
Eröffnung: 31. August, 19h


Neue Gesellschaft für Bildende Kunst e.V.
Oranienstraße 25
D-10999 Berlin

www.ngbk.de 

Diaprojektion: DA SEIN WENN MAGIE PASSIERT © Sabrina Schieke

Ein E-Mail-Dialog zwischen Sabrina Schieke und Melanie Rick (Mai 2012)


M. R.: Darf ich dich bitten, mir ein paar Fakten zu deiner Arbeit zu nennen: Gibt es einen Titel, wann und wie ist die Arbeit entstanden, etc.? 
 

S. Sch.: Das eigentliche Entstehungsjahr der Arbeit ist 2009. Zuerst gab es einen Schriftzug an der Atelierwand: DA SEIN WENN MAGIE PASSIERT. Und ich bin verrückt darüber geworden, eine Präsentationsform zu finden. Ich habe viel ausprobiert und wollte viel erzwingen, aber es funktionierte irgendwie immer nicht. Es war nie so, wie zu dem Zeitpunkt, an dem ich den Schriftzug gemacht habe. Letztendlich schien mir ein Dia, als Spur von Ereignis, das richtige Medium zu sein. Das war 2010. Letztendlich ist die Arbeit also über einen Zeitraum von einem Jahr im Atelier entstanden.

M. R.: Wie kann ich mir den Arbeitsprozess über ein Jahr vorstellen?

S. Sch.: Die Arbeit ist mir zunächst quasi in den Schoß gefallen. Es war danach sehr schwer für mich, damit umzugehen. Weil ich den Weg nicht zurückverfolgen konnte. Und ich dachte ein ganzes Jahr lang, dass das doch möglich sein müsste. Ich wollte, dass die Arbeit gesehen wird, und dachte es müsste mir gelingen, sie zu transportieren. Ich habe darüber nachgedacht, warum mir gerade das so schwer erscheint, und habe viel ausprobiert: abfilmen, abpausen, etc. Letztendlich war es dann das Dia. Eben auch, weil es eher an der Wand erscheint.

1. November 2012

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Sabrina:
Ich habe den Text nicht geschrieben. Ich habe ihn gefunden. Ich bedaure es nicht das Ich nicht in der Lage bin etwas so Gutes zu schreiben. Warum auch?
Du hast bestimmt die Arbeit von Robert Montgomery gesehen. Sie war ja in den letzten Monaten innerhalb Berlins überall. Ich mag seinen Umgang mit Text sehr. „Zu romantisch“, sagen viele aber ich finde sie sehen dann auch nicht die strenge und formale Konsequenz, die eine solche Romantik vielleicht auch bedeuten kann.

Foto: Die Seite. Filzstift und Papier 2012, © Sabrina Schieke

12. Oktober 2012

SCHABLONE



Foto: Sandra Schieke, 2012, ©  Sandra Schieke



Sabrina:
Ich möchte mich gern noch einmal auf ein Komentar vom 29.September 2012 beziehen.
"... vorallem wenn sein Labyrinth der Wörter dadurch nicht illustriert, sondern übertragen wird."